Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

Angsterkrankungen

Phobien bekämpfen & Spannungen lösen

Angsterkrankungen nehmen in ihren verschiedensten Formen in der Bevölkerung zu. Bei den Phobien handelt es sich um Ängste, die mit ganz bestimmten Situationen zusammenhängen (Spinnenphobie, Fahrstuhlphobie, Sozialphobie u.a.). Unter einem Paniksyndrom versteht man das unvorhersehbare Auftreten von stark ausgeprägten Angstzuständen. Dies tritt nicht selten auch mit einem Organbezug auf wie z.B. eine wiederkehrende, aber medizinisch unbegründete Angst vor einem Herzinfarkt. Außerdem gibt es die generalisierte Angststörung. Diese ist durch ein unregelmäßiges Auftreten von Angstzuständen gekennzeichnet, ist jedoch meist nicht auf bestimmte Situationen bezogen.

Typische körperliche Symptome von Angstzuständen sind innere Unruhe, Herzklopfen, Schwitzen, Durchfall, Engegefühl in der Brust, subjektive Atemnot und andere. Da die Symptome von Angsterkrankungen denen von körperlichen Erkrankungen ähneln können (z. B. Durchblutungsstörungen des Herzens, Schilddrüsenüberfunktion), ist der Ausschluss körperlicher Krankheitsursachen sehr wichtig. Daher sorgen wir in unserer psychosomatisch-internistischen Abteilung konsequent für die Abklärung möglicher organischer Krankheitsursachen.

Die psychotherapeutische Behandlung von Angsterkrankungen in unserer Klinik basiert auf einem breiten Spektrum von therapeutischen Angeboten. Die Angstbewältigungsgruppe ist eine Gruppentherapie, die sowohl das allgemeine Verständnis der Erkrankung und ihrer Grundlagen ermöglicht als auch auf die individuelle Person und ihre spezifischen Krankheitsursachen eingehen soll. Andere Gruppentherapien befassen sich mit dem allgemeinen Beschwerdehintergrund, der Förderung von Problemlöseverhalten und sozialer Kompetenz. Im Unterschied zu vielen anderen Kliniken finden zugleich wöchentliche psychotherapeutische Einzelgespräche statt. Überdies bieten die kreative Gestaltungs- und Kunsttherapie Raum für den Ausdruck und das Kennenlernen eigener Persönlichkeitsbereiche und Ressourcen.

Da Ängste häufig mit Spannungen verbunden sind bzw. durch diese gefördert werden, stellt auch das Erlernen von Entspannungstechniken (z. B. Progressive Muskelrelaxation) ein wichtiges Therapieelement dar. Zusätzliche bewegungsorientierte Therapien wie Qi Gong, Bailong Ball, Fitnesstraining u.a. fördern das körperliche Sicherheitsgefühl und Selbstvertrauen.

 

Rehabilitation Alleinerziehender

Kinderbetreuung als Basis für eine möglichst wirksame, stationäre Behandlung

Weiterlesen …

Klinik in Bad Wildungen

Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie der Patienten in Bad Wildungen

Weiterlesen …