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Stressbedingte Erkrankungen

Stress bewältigen & entspannen lernen

Stressbedingte Erkrankungen sind stark im Zunehmen begriffen. Dies hängt nicht zuletzt mit verstärkten Belastungen im Beruf am Arbeitsplatz und im Lebensalltag (z.B. Doppelbelastung bei Frauen) zusammen. Auch ein Auseinanderdriften von an sich selbst gestellten Ansprüchen und dem real Möglichen kann zu einem Stressfaktor werden. Stressbedingte Erkrankungen sind häufig mitverursacht durch einen Mangel an Regeneration und Erholung. Sie treten auf, wenn Körper und Seele nach längeren starken Beanspruchungen nicht ausreichend wieder ins Gleichgewicht gelangen können. Dann verfestigt sich das Funktionieren des Organismus auf einem erhöhten Stressniveau und die Krankheitsanfälligkeit und Ausbildung psychosomatischer Beschwerden nimmt zu. Dies kann bis zum sogenannten Burn-out-Syndrom führen.

Das so genannte Burn-out-Syndrom wurde in der wissenschaftlichen Literatur als ein Zustand physischer, emotionaler und mentaler Erschöpfung aufgrund lang anhaltender Einbindung in emotional belastenden Situationen (Ayala et al. 1988) definiert. Andere Autoren beschreiben einen Zustand der Ermüdung oder Frustration, herbeigeführt durch eine Sache, einen Lebensstil oder eine Beziehung, die nicht die erwartete Belohnung mit sich brachte (Freudenberger und Richelson 1980).

Stressbedingte Erkrankungen können sich in vermehrter innerer Anspannung, Unruhe, Überforderungs- und Erschöpfungsgefühlen, gedrückter Stimmung, Müdigkeit und Schlafstörungen ausdrücken. Steht ein chronischer Stress mit der Arbeit im Zusammenhang, so sind auch vermehrte Fehlzeiten und der Rückgang von Energie und Initiative bekannte Anzeichen. Auch Angst und depressive Verstimmungen können auftreten. Neben psychischen Beschwerden treten bei chronischem Stress auch körperliche Symptome wie Herzrasen, Blutdruckerhöhungen, Durchfall, Atembeschwerden auf.

Die Diagnostik und Behandlung von stressbedingten Beschwerden und Erkrankungen stellt einen bedeutenden Bereich im Spektrum unserer Klinik dar. Hierbei ergänzen sich zunächst die Erhebung der Vorgeschichte, psychologische Testdiagnostik und organmedizinische Untersuchungen. Der Schwerpunkt der Behandlung liegt in der Psychotherapie. Hierbei stehen Aufklärung über das Krankheitsbild und seine Ursachen, aber auch die Vertiefung in Aspekte der individuellen Lebensgeschichte, die die Entstehung vielleicht begünstigt haben, im Vordergrund.
Auf dem Weg zur Gesundung spielt sowohl das Ernstnehmen und Durchsetzen eigener Bedürfnisse (z.B. nach Regeneration und Entspannung) als auch das Kennenlernen veränderter Formen der Stressbewältigung eine Rolle. Daher nehmen im Rahmen der Behandlung auch das Erlernen von Entspannungsübungen (Progressive Muskelentspannung, Qi Gong, Biofeedback) sowie die Sport- und Bewegungstherapie bedeutende Plätze ein.

 

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